Gespräch mit „Die Liste Amberg“

Im Juli trafen Teile der Vorstandschaft des BLLV Kreisverbands Amberg-Stadt eine Delegation der Amberger Wählervereinigung „Die Liste Amberg (DLA)“ zu einem Gespräch.

In lockerer Runde mit den Stadträten Tanja Dandorfer, Daniel Holzapfel, Martin Frey und dem Vorsitzenden DLA Albert Schindlbeck wurden verschiedene Themen, betreffend der Amberger Grund- und Mittelschullandschaft, angesprochen. Von Seiten des BLLV führte die Vorsitzende Tanja Fahrnholz in Abstimmung mit ihren Stellvertreterinnen Anja Decker und Elke Schmidt durch die Diskussion. Des Weiteren nahm Schriftführerin Martina Erras am Treffen teil.

Gegenstand des Gesprächs war, unter anderen, der aktuelle Schulentwicklungsplan der Stadt Amberg von 2022, dessen Datengrundlage, Stand heute, bereits völlig veraltet ist. Hier müsste von Seiten der Stadt Amberg ein neuer, aktualisierter Plan veröffentlich werden.

Ein weiterer großer Punkt des Gesprächs war das Thema Ganztagsausbau. Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler ab dem Schuljahr 2026/27 stehen auch die Amberger Grundschulen vor zahlreichen Herausforderungen. Es fehlt allerdings bereits jetzt vor allem an Platz und Räumlichkeiten. Neue Anbauten sollen hier Abhilfe schaffen, sind derzeit aber nur teils realisiert und teilweise zu knapp kalkuliert. Hier wäre es schön, den Stand der Planung für alle Grund- und Mittelschulen in der Stadt Amberg zu erfahren.

Die Vertreter der Liste Amberg sicherten zu, in den nächsten Sitzungen zu oben genannten Punkten genauer nachzufragen und das Thema Grund- und Mittelschule damit insgesamt wieder mehr in den Fokus des Stadtrats zu rücken.

Im Gespräch wurde deutlich, dass die Entwicklung der Schulen allen Beteiligten am Herzen liegt. So waren sich alle einig, dass heutige Investitionen in die Schule bzw. in die Förderung der Kinder und Jugendliche, Investitionen in die Zukunft der Stadt Amberg sind.

 

Die neu gewählte Vorstandschaft des KV

Bild von links nach rechts: Matthias Franzeck, Elke Schmidt, Ralph Schmitt, Anja Decker,
Elisabeth Graml, Martina Erras, Udo Behn, Annette Weber, Renate Kißeler, Bärbel Birgmann,
Tanja Fahrnholz, Albert Schindlbeck

 

Baselitz steht Kopf

Gleich zu Beginn des Schuljahres 23/24 lud der Kreisverband Amberg-Stadt seine Mitglieder zum Besuch der Baselitz Ausstellung im Amberger Congress Centrum(ACC) ein. Irina Osovskaya führte unter dem Motto „Aufstand durch Kopfstande“ durch die Ausstellung von 150 großformatigen druckgrafischen Arbeiten des zeitgenössischen Künstlers Georg Baselitz. Sie brachte den Lehrern Baselitz als Maler, Bildhauer, Zeichner und Grafiker näher.

Die Teilnehmer hörten gespannt zu, als erklärt wurde, warum Baselitz Motive Kopf stehen. Die Bilder werden nicht nachträglich gedreht, sondern er malt sie verkehrt herum. Dreht man diese Bilder um, also in die scheinbar richtige Position, zerfällt die Bildkomposition. Baselitz erfand diese Technik Ende der 60er Jahre und es wurde zu seinem Markenzeichen, denn er wollte rebellisch sein und immer das Gegenteil vom Mainstream machen. Allerdings lagen in Amberg auch Brillen mit Spiegeln bereit, so dass der Betrachter die Bilder „richtigherum“ ansehen konnte.

Einiges erfuhren die Amberger Lehrer über Baselitz Radierungen, die er mit dem Schwerpunkt auf Körperformen gestaltete. Zudem waren weitere Druckgrafikserien mit den Motiven Hunden und Bäumen zu bestaunen. Im Anschluss an die Führung bedankte sich Tanja Fahrnholz (Vorsitzende des KV) und es bestand Gelegenheit die Ausstellung weiter auf sich wirken zu lassen.

 

KV Amberg auf dem Bergfest

Diskussion mit MdL Tobias Gotthardt

Die Kreisvorsitzenden Stefanie Löffler, Edith Rupert-Groher, Michaela Bergmann und Tanja Fahrnholz diskutierten mit MdL Tobias Gotthardt über den Sinn der Einführung einer 5. Klasse an der Wirtschaftsschule. Aus pädagogischer Sicht ist dies ein Unding, denn 9-jährige Kinder werden dann auf vier Schularten verteilt. Der BLLV befürwortet dagegen eine längere gemeinsame Schulzeit für alle Kinder. Gotthardt zeigte sich überzeugt, dass die 5. Klasse an der Wirtschaftsschule eingeführt werde. Es sei nur eine Frage der Zeit. Die Wirtschaftsschule würde dann allerdings zur allgemeinbildenden Schule.

VETO - Einstimmig für fünfte Klassen an allen Wirtschaftsschulen

Kommentar zum Digitalplan Bayern

Sigismund Lang - 70 Jahre im BLLV Amberg-Stadt

Der Bezirksvorsitzende, Manuel Sennert, ehrte gemeinsam mit der Kreisvorsitzenden Tanja Fahrnholz in Amberg langjährige Mitglieder. Albert Schindlbeck der Ehrenvorsitzende des BLLV Amberg-Stadt wusste einige Anekdoten über die Geehrten zu berichten.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Ruth Maier und Markus Rau die Urkunden.

Angela Schötz wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

45 Jahre aktives Mitglied ist Karin Jacob-Witteler, die ehemalige Schulleiterin der Luitpoldschule. Sie organisierte unter vielem anderen die Theaterfahrten und Adventsfeiern.

Bereits 60 Jahre Mitglied im BLLV ist Werner Kärcher, der lange Jahre Geschäfts- und Schriftführer des Kreisverbandes war.

Vor 70 Jahren, nämlich 1952 trat Sigismund Lang dem BLLV bei. Der ehemalige Schulleiter der Max-Josef-Schule, setzte sich immer für die Belange der Schwächeren im Schulsystem ein und beobachtet bis zum heutigen Tag die aktuellen Geschehnisse in der Bay. Schul- und Bildungspolitik.

 

Verband schlägt Alarm: "In Bayern fehlen 4.000 Lehrkräfte"

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband schlägt zum Schulstart Alarm: An Grund-, Mittel- und Förderschulen im Freistaat fehlten 4.000 Lehrkräfte. Daher werde Unterricht ausfallen, beklagt der BLLV - und widerspricht damit Minister Piazolo.

Pensionistenausflug des KV Amberg Stadt - Besuch des Tempelmuseums

BLLV- Kreisverband Amberg – Stadt (KV 301) Vorstandschaft und Ausschussmitglieder 12.05.2022

Bild (Hubert Uschald) von links nach rechts: Elke Schmidt, Annette Weber, Fabian Siegert, Christine Markl, Udo Behn, Renate Kißeler, Anja Decker, Tanja Fahrnholz, Philipp Laurer, Bärbel Birgmann, Gabriele Schrödl, Kurt Schneider, Jasmin Wendt, Albert Schindlbeck

Neuwahlen beim KV Amberg-Stadt – Der Schatzmeister tritt ab

Amberg. Der Kreisverband Amberg-Stadt bestätigte im Mai bei der Mitgliederversammlung Tanja Fahrnholz als Vorsitzende und ihre beiden Stellvertreterinnen Elke Schmidt und Anja Decker mit deutlicher Zustimmung. Andrea Hiltl ist weiter für das Referat Berufswissenschaft zuständig. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Matthias Franzeck und Renate Kißeler wurde als Schriftführerin wiedergewählt. Die Arbeit im Bereich Schulpolitik führt Fabian Siegert fort. Annette Weber sorgt sich weiterhin um die Belange der Fachlehrer/innen und Udo Behn berät alle Mitglieder in Rechtsangelegenheiten. Neben Bärbel Birgmann ist Christine Markl als Beisitzerin gewählt und führt gemeinsam mit Gabriele Schrödl das Amt einer Revisorin aus. Für die Fachgruppe Schulleitung zeigt sich Elke Schmidt verantwortlich. Kurt Schneider gestaltet als Webmaster den Internetauftritt. Unterstützt wird er im Social-Media-Bereich von der Digitalbeauftragten Jasmin Wendt, die zusätzlich zur Pflege des Instagram-Accounts als Beratungslehrerin wirkt. Ralph Schmitt vertritt die Förderschulen. Albert Schindlbeck ist weiterhin Ansprechpartner der Pensionisten im KV. Pressereferent Philipp Laurer erweitert seinen Aufgabenbereich und kümmert sich auch um Dienstrecht und Besoldung.

In ihrem Tätigkeitsbericht stellte Tanja Fahrnholz klar, dass gerade die Zusammenarbeit der Kreisverbände untereinander in der Vergangenheit zu einigen Erfolgen führte. Exemplarisch stellte die Vorsitzende den offenen Brief gegen die Einführung einer 5. Jahrgangsstufe an der Städtischen Wirtschaftsschule in Amberg dar. Sie nannte als Beispiele eines geschlossenen BLLV den Aktionstag gegen die Notmaßnahmen zur Unterrichtsversorgung im Februar 2020. Tatkräftig wurden vom Kreisverband in der Corona-Pandemie FFP2-Masken für die Beschäftigten besorgt und sich für die Impfung der Lehrkräfte eingesetzt. Der BLLV organisierte im April 2021 die Fortbildung Packmas für eine „Schule ohne Gewalt“. Fahrnholz hob den Austausch im BLLV auf allen Ebenen und die Kontakte zur Politik hervor, um Verbesserungen zu erreichen. Ihr Antrieb sei das Wohl unserer Kinder und der Gesellschaft. Sie dankte zuletzt allen Ausschussmitgliedern für die kollegiale Zusammenarbeit und bat um eine Fortführung des Engagements.

Nach über zwölfjähriger Tätigkeit gab Heinz Kotzbauer seine Funktion als Schatzmeister auf. In der Laudatio, gehalten von Pensionistenbetreuer Albert Schindlbeck, wurde deutlich, dass der „Grenzgänger“ Kotzbauer neben der sehr zuverlässigen Erfüllung seines Ehrenamts inzwischen die Kulinarik zwischen Franzensbad, Ramsau in der Steiermark und Amberg schätzt. Die Vorstandschaft überreichte dazu passend ein Präsent. Der Beschenkte betonte humorvoll, dass er leidenschaftlich gerne mit den Vorständen auf Augenhöhe unter seiner Weisung zusammenarbeitete. Er wünschte weiterhin den Mut, den Mund für die Belange der Lehrerinnen und Lehrer aufzutun und Wahres anzusprechen.

Der Kreisverband plant beispielsweise als Veranstaltungen in naher Zukunft einen gemeinsamen Besuch des Bergfests in Amberg, einen Pensionistenausflug und einen Bowlingabend, bevor im November das Amberger Seminar ansteht.

Pressereferent Philipp Laurer

Offener Brief an den Amberger OB und die Stadtratsfraktionen

Lehrer klagen über "schier endlose Flut ministerieller Vorgaben"

Onetz - Der Neue Tag - Sulzbach-Rosenberger - Amberger Zeitung

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„Welcher Vogel sind Sie?“

Besuch der Ausstellung „G. Braque – Wegbereiter der Avantgarde“

Interessierte Mitglieder des BLLV Amberg Stadt besuchten am Donnerstag, den 16.09.2021, die Ausstellung im Amberger Congress Centrum. In einer facettenreichen Führung näherten sie sich dem Künstler Georges Braque (1882-1963) und dessen berühmter Ästhetik in ihrer Übersichtlichkeit an.

Die Teilnehmenden faszinierte vor allem die Ausdrucksstärke der Graphiken. Obwohl der Künstler nur wenige Motive wie Blumen, Teekannen, Zitronen, Pferde und Vögel bevorzugte, hinterließ er ein vielschichtiges Œuvre. Gerade die reduzierte Darstellung und die Konzentration auf das Wesentliche der Werke inspiriert zur kreativen Auseinandersetzung. Vor allem die noch im Schuldienst aktiven Lehrkräfte diskutierten angeregt, wie sie die Formen Braques im gestalterischen Unterricht zusammen mit den Schülerinnen und Schülern umsetzen könnten.

Zusammen mit Picasso gilt Braque als Begründer des Kubismus. Zahlreiche kubistische Stillleben mitsamt der fließenden Formgebung, die griechische Götterwelt und der Vogel als Objekt zeigen einen kleinen Überblick über das künstlerische Schaffen.

Für die Farblithographie „Der Vogel im Blattwerk“ konnte eine Teilnehmerin mit der spontanen Übersetzung eines französischen Zeitungsartikels mit der Überschrift „Welcher Vogel sind Sie?“ eine Verbindung zu Max Ernst, der sein Alter Ego oftmals mit einem Vogel verband, herstellen und einen humorvollen Interpretationsansatz liefern.

Pressereferent Philipp Laurer

 

Kreisausschuss trifft sich erstmals wieder persönlich!

Von Links nach rechts:

Heinz Kotzbauer (Schatzmeister) , Elke Schmidt (Stellv. Vorsitzende), Ralph Schmitt (Förderschule), Jasmin Wendt (Social Media/Beratungslehrer), Andrea Hiltl (Berufswissenschaft), Udo Behn (Recht), Tanja Fahrnholz (Vorsitzende), Kurt Schneider (Webmaster), Anja Decker (Stellv. Vorsitzende), Sabrina Haselsteiner (Junger BLLV), Fabian Siegert (Schulpolitik)

Pack ma`s – für eine Schule ohne Gewalt

Pack ma`s – für eine Schule ohne Gewalt AMBERG. Auf Initiative des BLLV Kreisverbands Amberg-Stadt fand die Fortbildung „Pack ma´s“ zur Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen statt, an der Pädagogen aus Grund-, Mittel-, Real- und Förderschulen teilnahmen. Ralph Kappelmeier und Nico Witte von der Münchner Polizei vermittelten lebhaft und eindringlich die Möglichkeiten Gewaltbereitschaft schon in der Schule zu verhindern.

Tanja Fahrnholz begrüßte die Teilnehmer und Referenten und freute sich, dass der BLLV Oberpfalz und die Dominik Brunner Stiftung diese Form der Gewaltprävention finanziell unterstützen. Die Teilnehmer werden nun als Multiplikatoren an den einzelnen Schulen eigene Projekte zur Gewaltprävention durchführen.

Rollenspiele online zu veranschaulichen ist eine große Herausforderung, die die beiden Münchner Kriminalbeamten Ralph Kappelmeier und Nico Witte perfekt beherrschen. Die jahrelange Erfahrung im Münchner Kommissariat, das für Prävention, Resozialisierung und Opferschutz zuständig ist, zeigte sich den Lehrer*innen nur zu deutlich. Die Themenbereiche „Stärkung von Gemeinschaft und Vertrauen“, „Förderung von Zivilcourage“ und „Umgang mit Konflikten und Gewalt“ konnten dank vieler Tipps und Hintergründe sehr eindrücklich vermittelt werden.

Das Präventionsprojekt „pack ma’s“ hat zum Ziel, Gewalthandlungen und sonstiges unsoziales Verhalten von Kindern und Jugendlichen zu unterbinden sowie zivilcouragiertes Verhalten zu fördern. Wichtig dabei ist die Verbesserung der Empathiefähigkeit und das Aufzeigen von Handlungsalternativen. Für eine wirkungsvolle Präventionsarbeit ist eine nachhaltige, kontinuierliche und langfristige Beziehungsarbeit unerlässlich, die nun die Lehrkräfte an ihren einzelnen Schulen leisten werden, wenn sie die „Pack ma`s“ Projekte selbst durchführen. Hierfür ist der Präsenzunterricht erforderlich, weswegen alle Teilnehmer darauf hoffen, dass sie baldmöglichst wieder Unterricht mit den Kindern und Jugendlichen im Klassenzimmer geben können.

Tanja Fahnrholz, Vorsitzende

Selbsttests und Impfungen: Für Lehrer ist vieles noch unklar

https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/selbsttests-impfungen-fuer-lehrer-vieles-noch-unklar-id3207229.html

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Schüler sollten sich vor der Schule testen. BLLV Oberpfalz fordert die Testdurchführung durch Eltern!

BLLV Bezirksausschuss in Amberg

Einsatz von Lehrern zur Betreuung inakzeptabel

Lehrkräfte raus aus der Notbetreuung!

Auf Anordnung des Bayerischen Kultusministeriums sollen die Schulen in den Pfingstferien die Notfallbetreuung der Schulkinder übernehmen. Der BLLV Kreisverband Amberg-Stadt warnt davor, dass diese Anordnung zum weiteren Ausfall von Lehrkräften aufgrund Überlastung führen kann.

Seit Wochen halten Lehrkräfte an den Amberger Schulen, wie ihre Kollegen in ganz Bayern, digitalen Unterricht und betreuen ihre Schüler auf diversen Kanälen fast rund um die Uhr. Nebenbei erteilen sie nun Präsenzunterricht in Gruppen, wobei natürlich die gerade nicht anwesende Gruppe weiter auf anderen Wegen betreut und mit Unterrichtsmaterial versorgt werden muss. Hinzu kommt der Einsatz der Lehrkräfte in den Gruppen der Notbetreuung. Unsere Lehrer und Lehrerinnen sorgen für die Einhaltung der Hygienemaßnahmen an den Schulen und organisieren die pädagogische und soziale Betreuung ihrer Schüler. Die meisten Lehrkräfte sind durch ihr hohes Engagement ständig überbelastet und gefährden ihre Gesundheit. „Warum kann die Ferienbetreuung nicht auch durch externe Partner geleistet werden, wie die Nachmittagsbetreuung?“, fragen sich die Mitglieder des BLLV Kreisverbandes Amberg-Stadt.

Hier haben wir kompetentes Personal, das für die Kinderbetreuung geschult wurde. Bereits in den Osterferien leisteten Lehrkräfte bereitwillig die Notbetreuung. Nun sollen wieder die Lehrer die Betreuung der Schüler in den Ferien übernehmen. Dies stellt die Schulen vor nicht mehr hinnehmbare Probleme. Bereits jetzt sind die Personalprobleme kaum mehr zu stemmen. Der Lehrermangel ist ja nicht plötzlich verschwunden. Wo wir noch im Februar forderten Lehrer durch bessere Bedingungen zu gewinnen, werden nun wieder junge Menschen davon abgeschreckt diesen Beruf zu ergreifen. Durch die geteilten Abschlussklassen und die Durchführung von Prüfungen werden zusätzliche Lehrkräfte benötigt. Vor allem Fachlehrer und Förderlehrer sind hier bereits eingesetzt. Auch die Lehrkräfte, die selbst einer Risikogruppe angehören fallen weg. Es darf nicht sein, dass Lehrer, die ohnehin doppelt und dreifach belastet sind, da sie seit Anfang März ohne Pause unter diesen Bedingungen durcharbeiten, auch noch die Notbetreuung in den Pfingstferien übernehmen sollen.

Hierfür sollte spezielles Betreuungspersonal eingesetzt werden. Zwar herrscht in den Kollegien große Solidarität, doch diese personellen Ressourcen sind endlich. Es hilft den Schülern und Schülerinnen nicht, wenn die Lehrkräfte nach den Ferien ihrem Kernauftrag - Unterricht zu erteilen - nicht mehr nachkommen können. „Lehrer und Lehrerinnen brauchen dringend Entlastung. Sie müssen raus aus der Notbetreuung“, fordert der BLLV.

Online Unterrichten: Tipps für die GMS in Amberg/Amberg-Sulzbach

Herzlich willkommen im Kreisverband Amberg-Stadt

Herzlich willkommen auf den Seiten des Kreisverbands Amberg-Stadt!  Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden Sie herzlich ein, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen. Die Stadt Amberg liegt im Herzen der Oberpfalz. Neben der wunderschönen historischen Altstadt und der Wallfahrtskirche am Mariahilfberg befindet sich hier auch das weltweit einmalige Luftmuseum.    Häufig wird die Stadt mit ihren ca. 45 000 Einwohnern und einem großen Umland als „Schulstadt“ charakterisiert: Acht Grund- und Mittelschulen, zwei Förderschulen, zwei Realschulen, fünf Gymnasien, zahlreiche berufsbildende Schulen und die Hochschule für angewandte Wissenschaften prägen diesen Ruf.